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März 2015

Böhmi ist im Fernsehen: Der Arzt, der um die Ecke denkt

Februar 2015

Stefan ist mittlerweile in der Charié in Berlin in Behandlung. Von dort werden dringend Apheresen zur Blutwäsche empfohlen. Leider hat der MDK der Krankenkasse diese Behandlung nun mehrfach abgelehnt, obwohl seitens der Charité auf die Dringlichkeit und Unumgänglichkeit hingewiesen wurde, da er lebensbedrohlich erkrankt ist.

 

 

 

 

September: Stefans Blut wurde erneut in der Charité Berlin untersucht, und es hat sich eine sehr seltene Anomalie herausgestellt. Seine B-Zellen platzen beim Kontakt mit Erregern, anstatt die Erreger zu bekämpfen – was erklärt, warum seine Infektionen im Blut nicht nachweisbar sind. Beim Kieferabstrich wurde ein multiresistenter Keim gefunden, der dringend per intranvenöser Antibiose bekämpft werden müsste. Leider ist bisher kein Arzt bereit gewesen, diese Behandlung vorzunehmen und die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Mittlerweile bekommt Stefan dank anwaltlicher Hilfe alle vier Wochen eine Infusion mit Immunglobulin G – was zwar nicht gegen die bereits bestehenden Infektionen hilft, aber immerhin gegen neue Keime.

Einer der führenden Parasitologen Deutschlands hat bestätigt, dass Böhmi nicht nur an einer Infektion mit Chlamydia pneumoniae leidet, sondern auch wieder Lamblien, Yersinien und Bartonellen nachweisbar sind. Gegen die Chlamydien unterzieht er sich einer Langzeit-Antibiotika-Therapie, die zwar wegen seiner Entgiftungsschwäche problematisch ist, um die jedoch kein Weg herum führt und die auch schon erste Erfolge zeigt.

Leider hat die Osteomyelitis seinen Kieferknochen weitgehend zerstört. Allerdings muss erst die Infektion bekämpft werden, bevor hier rekonstruktive Maßnahmen ergriffen werden können.