Wie geht es Böhmi heute?

Dank Herrn Professor Schäfer und seinem Team vom Zentrum für seltene und unerkannte Krankheiten in Marburg geht es Böhmi besser. Er muss allerdings immer noch engmaschig kontrolliert werden, was an den Unikliniken Aachen und Marburg, beim Hämatologen und Hausarzt vor Ort geschieht.

Der Schaden, den die Bilharziose bei ihm angerichtet hat, ist jedoch groß. Er ist schwer behindert, mit einem Grad der Behinderung von 90, mit Merkzeichen G. Ein Antrag für eine Anpassung läuft im Moment über den VDK. Geblieben sind neben der von der Bilharziose zum Ausbruch gebrachten Mastozytose die Immundefekte und die schlechte Entgiftungsgenetik.

Immer noch leidet Böhmi täglich unter Einschränkungen wie Schmerzen und Schwindelanfällen. Von der Rehabilitationsklinik wurde er als arbeitsunfähig entlassen.
Ein Antrag läuft, dass er eine erneute Reha machen kann.

Alles in allem kann man sagen, dass es Böhmi deutlich besser geht als früher und dass die Behandlung angeschlagen hat. Er muss zwar immer noch eine Menge Medikamente nehmen und leidet unter den Einschränkungen, aber dank guter Freunde ist er hoffnungsvoll und hat seine positive Einstellung und ein gewisses Maß an Lebensfreude zurück.